Brewing & Distilling

Historical Document · 1839

Die Bayerische Bierbrauerei

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Author
Mener
Year
1839
Type
Historical Document
  • brewing

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Die Bayerische Bierbrauerei

| Deke baverifcbe Sierbranerei wie. folde in den vorguglidften Brauereien in Bayern bernafen betrieben witb, dann bie Brantweinbrennerei und Effigfabrifation _ foweit folde mit der Bierbraueret verbunden erfdeinen, : - fo wie dad Nvthige ber den Hopfen und Sopfenbau, Ein Lehrbud ‘ fiir jeben, ber die Bierbrauereit erlernen oder ‘fid von dem —— peattifden Betriebe, derfelben felbft unterridjten will, Son / Friedrich. Meyer, vormaligem Oefonomies und Brauverwalter. - —Dritte. hurdaus umgearbeitete und vermehrte Uuflage. \ Berlag von 3. M. Dollfug in Unsbad, 1839, wa v . 2 eho. \ Rorberide fut . pritten Muflage. Die erften gtvei Uuflagen diefer Gdhrift find mit foviel Betfall aufgetommen worden, dap diefe dritte nothwendig getworden ift. Aufgefordert, foldje gu ver- anftalten, habe id) dad ganze Werk umgearbeitet, und die Erfahrungen, welde id) ingwifden gu ma: chen Gelegenbeit’ gehabt habe, hingugefiigt. MNament: lid) findet man ier, auffer der eigentliden altbayeri- {den Braumethode, aud) die andertweit im RKinigreide Bayern Statt findenden Arten zu brauen, namlid) _ die fogenannte Augsburger- und Bamberger - Brauerei ' pdeutlid) befdhrieben. Die fo widhtige Weifbiererzeugung aus Gerfte iff genau durdgefiihbrt. Dann habe id die neve, bid jeBt eingig fidere Mtethode das Bier qu unterfuden (oon Herrn Hofrath Dr. Fud)s) aufgenommen; und endlid) habe id) eine Furze Bes rednung iiber die Ertrigniffe einer bayerifden Braues rei beigefiigt, — Goviel 8 nad) meiner Unfidjt dent. .f * . IV vorliegenden Swed yu entipreden fchien find die vor: fommenden auf Chemie. berubenden Operationen, diez fer Wiffenfdhaft gemag, erflart, wobet jedod) nidt auffer Udyt zu laffen, daG diefe Sdrift gunddft fitr den praftifdhen Brauer beftimmt iff. — Oa aud _ diefe neue Auflage gleid) ‘den erften Ausgaben Fei- nen andern Swed hat, als miiglid) feyn, fo wird meine gute Ubft at von Unbefangenen nidt verfannt werber, aay Mr ever, “gt bayeijer Unteraurfglager gu ‘Pappenbein, - a Shiattonngeige _ Grfter Mofdnitt, Von den. verfdyiedenen. Theiler: amd Gerdth: {chaften eines Branhanfes richfidtlidy ihrer Lage und Befchatfenten. Cormerfung. ; §. 1 Das Sudhaus -- 2 Die Braupfanne, : -3-Der Brauofen, ~ td 4 Die Nadbierpfanne, _ 5 Die Feuerflitte. ° . 6 Der Meifbottid. fee 7 Der: Grand. an - 8 Die Biertuble. a an: 9 Die Kihlmafaine.. ee 10 Die Nadpbiertiihle, 11 Der Hopfenfeiher. 12 Die Wafferreferve. me 13 Die Weide. : Ot ya 14 Die Malstenne, ne 15 Die Sdwelfe. See 16 Die Malzdorre. . 17-Die verbefferte Malgdorre. 18 Der Malsbopen. 19 Die Cinfprenge. 20 Das Brantweinhaus, _ oo. 21 Der Meifdwarmer.. . woo 22 Der Gahrteder. 23 Der Winterbiertekler. - 24 Der Sommer + ober Lagerbierteller. - 95 Das Thermometer, "26 Das Avaometer. Ginleitung. VI | Bweiter Wbfcnitt. Bon den gum Bierbraven ndthigen Materialiens Erfte Ubtheitung, _. Bom Wafer. | §. 27 Berfdjiedenheit des Wafers. — 98 Beflaridtheite..und priifurig’ tes Wafers. 29 Berbefferung dese Walfers. Zweite Ubtheitun g. Gon der Gerfte. §. 30 Gon: ber Gerfte uberhaupt. — ; ' —- 84 Bon der grweijeiligen Gerfte insbejonbere. 32 Gon der Wahl und dem Ciakaufe der Gerfte. _ 33 Bon anderen Getreidearten und fonftigen. Stoffen. Dritte Ubthetung. -: Bom Hopfen. | §. 34 Mugen deffelben beim Bierbrauen. 385 Com fremden und einheimi{den Hopfen. 36 Bom Hopfenbau. * 37 Werridtungen im erfter Sabr. . 38 Verridtungeh im gweiten Jahr. 39 Bon der Ernte und dem Dérren des Spent. AO Bom Aufbewahren des Hopfens. . 41 Kenngeiden der Gute und BelGafenbet des: op. fens. ' AQ Kenngeiden des alten Sopfens. 43 Kenngeiden des gefdwefelten Hopfenr. - 44 Beflandtheile des Hopfens. % Bon Hopfenfurrogaten. yo Bierte Ubtheilung Bom Holger §. 46 Wahl und Vorrath deffelbew. F¥unfte Abt heitung- Vom Ped, Piden und Sdwefetn. §. 47 Bon der Wahl bed Pedes, © 48 Das Piden der Gaffer. " / 49 Das Sdwefeln der Faffer. me , 3 , - 7 . DOritter Whichnitt. Lt Die Palgbereitneg oder dad Malyert. ° §, 50 Seflandtheife bes Getreives. «+51 Bwed des Malzens. 52 Das Cinweiden der Gerfie. 53 Kenngtiden der genvig' geweidten Gerfie. ot BA Die gum Weiden erfordettide Zeit r. 55 Das Baden der Gerfle over sie. erfte. in: det Tenne, insseforidere bas Wiedern. 56 Das Zufammenfegen d26 Matghaufens. 57. Das Ervirmen des Hanfens, 58 Die Bearbettung des Haufens auf brei Stige. 59 Kenngeiden ber genug gewadfenen Gerfte.. o 60 Bon oer Berfdedenhett des: Gewddyfes. 61 Weiters gu beobadjtende MoFregeln beim Aalien. 62 Das Maly auf der Sdywelte. _ 63 Das Maly auf der Déorre. 64 Kennzeiden des gentg gevsorrters males. ; ' 65 Das Creten tes Malzes, — ? 66 Zwed des Dorrens. . co 67 Gerfdiedenheit im Dérren bes Malyes. 68 Farbmals. 69 Kenngeidhen des feblerhateeet Malye un bie’ moge fiden' Urfaden davon, ee 70 Duantitative Beftimmung des. matyes aus ber Att: gewendeten Gerfte. 71 Beftinmung der Farbe des Wieves bard bie Phebe der Malsfeime. 72 Das Maly auf den Rgboden oder bie Anabe wahrung deffelben. 73 Som Luftmals. 74 Bom Weigenmaly. oe Vierter aiofihnitt, ‘Die Bierfabrifation oder der cigentliche ‘Braue proses. . “3 6. 15 Gormertung, Vill |G. 76 Das Ginfprengen bes Malzes. 77 Pam. Ubftehen des vingefpeengten Malzes.- 78 Gon der Menge ves gum Cinfprengen nothigen Wafers. ; ‘79 Som Sdroten bes Malyes. 80 Gon einigen im Ronigreid) Bayern gu beobaditen den Mafgaben beim Sadroten des Malzes. &: 81 Bon den verfdhiedenen Braumethoden. Erfile Ubtheitung | Das Brauen auf bayerifde rt. §. 82 Bon der gum SBierbrauen erforbertiden Menge Wafer. , ; 83 Das Ginmeifihen. no, 84 Das Steben der eingemei(djten Mafle. — ; ~ 85 Der erfle- Didmeifh. —« a 86 Das Kodjen des: erften Didmeifihes.. 87 Der gweite Dicmeifd.. 88 Das Kodjen des gweiten Bienes 89 Der Lautermeifd. 90 Das Bier auf der Rube. 91 Die Bierwtirze. -. - * 92 Das Roden der Wiirze mit Hopfen.. be - 93 Bon .der Hopfengerthetlungsmafdine,. -. —, - 94 Anderwweite Defandiungeatt ‘ber. Sopfeniirse, 95 Det. Oberteig. ; . 96 Das Nadybier. “97 Das: Glattwaffer. 98 Die Crabern. 799 Bon dem _quantitativen Serban bes | Gopfens “gum Bier, _ 100 Die Guffihrung. Der Haustrunt. . 101 Bon ben verfdiedenen Biergattungen, is der Ber- {cpierenbeit im Brauen bes Cagere und des Winter- iere 40%: ‘Theorie res Brouprogetfes. . Vom WbEihlen oer Bierwirye.- . §, 103 “ray alterer rt. 1 Xx - §. 104 Dag Ubfiflen ohne Umragten, 105 Das Ubfuhlen. mit der Kuhlmafdine. 106 Die Ubtuhlungsgrade der Bierwiirge. . 107 Bon der UAbfethung des Kubhigelagers. 108 Bon einigen Gorfidtémafregein beim wWbeihfen. Bon der Gabhrung. §. 109 $m Adgemeinen davon. a - 110 Die CTemperatur der Wrirze - in den Gahrbottidjen. 111 Berfegung der Wirge mit Ferment oder Gah-» rungs(toff. , 112 Erfolg oder Gang ber Gahrung. Grines ‘Bier. 113 Dauer und Ende. der Gahrung, 114 Theorie der Gabrung. 115 Gon der unmertliden Gihrung in den Saffern. 116 Mafregeln, wenn die Gahrung au langfam oder gu fdnet gebt. 117 Der Zeug oder bas Ferment. 118 Bereitung eines tinfilichen Gahrungsmittels. - --§. 124 Boriitértung, Das Faffen. des Biers in die Gaffer. 119 Das Saffen bes Dinterbieres und Behandlung ' deffelben in den Faffern. 120 Das Bierfraiufen. , 121 Das Faffen des Lagerbieres, 2 122 Behandlung des. Lagerbieres in dem Retr, . 123 Das Faffen des RNadpbieres. - Zweite Ubtheilung. - Das ‘SBrauen auf Gag oder nad Mugsburgere : Ut. 125 Das Cinmeifdert. 126 Der falte Gag. 127 Der exfie Meifd. 128 Der warme Cag. ., 129 Der gweite Meifd), 1. 130 Der dritte Mei. 2. 131 Der vierte Meifh, — .. x ~ §..132 Das Bier auf see Rube. 133 Weitere Behandlung des Saves. 134 Die Bierwtirge. 135 Berfegung der Wiirge mit Sepfen. - 1386 Der Leig, das Nadbier rc. 137 Radjtrag. . Dritte Ubtheitung. Das Brauen auf Bamberger Art. «Ss 138 Sormertung, 139 Bom Malzen und Saroten. . _ 140 Das erfte Meifden, fogenannte Heberidapren. 141 Der Lautermeifdy.’ 142 Das gweite Meifdjen. . 143 Die Wurze. 144 Werfesung der Warze mit Sopa _ 145 Das Ubiihlen der Wiirge.. 146 Verfegung der. Wurge mit Ferment. a 147 Bon der, Gihrung und dem Faffen des ies, 148 Das Nadjbier r¢. 149 Nadtrag. , Bierte Ubtheilung. | Das Brauen des weisen Bieres, §. 150 Sormerfung, - 151 Berfdhiedenheit im Brauen von ben Braunen bie, ren. 152 Bon der Malsbereitung. 153 Bom Sdroten des Malzes. 154 ‘Das Cinmeifden, 155 Der erfte Meifdy. 156 Der warme Gas. 157 Der gweite Meifd. 158 Der dritte Meifd). 159 Der vierte Meifd). 160 Die Wiirgze oder das Vier: auf ber Ruhe. 161 Die Bierwurge. 162 Gerfegung der Wirge mit Bopfen, 163 Der Leig, die Crabern rc, xT Ss. 164 Das Ubeuhlen ber Witeze. - : 165, Das-Gerfegen mit : Sefen ‘und bie eeitung der Gihrung, 166 Das quantitative Berhatinis ves weifen Bieres gum Maly. 167 Gewinnung bes Oberpeuge, ber WBeishiersee. 168 Bereitung finfllider Hefen, Bierte Ubtheitung,: Bon Gerbefferung fehlerhafter Biere. — Eigen idaften eined guten Bieres, — — Bievunters _ _ fudjung. §. 169 Gormertung. a ; 170 Bon. dem fauergerordenen ‘Biere. 1714 Bon Verbefferung des: (hal gewordenen Bieres, 172 Bom triben Vier: °173 Gon fremden 3ufigen. _ 174 Cigen(dhaften: eines guten Bieres, - 175 Unterfudung . des Bieres, | Kinfter Wbfdnitt. Die Brantweinergengung bei der Bierbranerei. §. 176 Bormertung, Erfte Ubtheilung Von der Beanhweiner sensing aus den Brauer §. 177 Beseidnung der Ubfalle. 178 Das UAnfesen: und Gabhren der Brantweinmeifdje. 179 Das Brennen ober tautern bes bergopraen Gutes. . 180 Das Srenntraut. 181 Das Weinen. 182 Reinigung des Brantweing,: 183 Yusbeute an Brantwein aué den Brahereiab- fatten. Bweite Mhthetlung, Von der Brantweinerzengung aus Kartoffeln. §. 184 Bormerfung, 4 Xi §. 185 Das Dimpfen der Kartoffetn. - vote 186 Das Mahlen oder Zerquet(den, de Aaron, 187 Das Cinmeifden der Kartoffeln, .. . 188 Die Gahrung der Kartoffelmeifde. 189 Das Lautern und Weinen. : . 190 Uugbeute an Brantwein aus Rartoffeln. . Dritte Uhtheilung . Von der Brantweinerzeugung aus Getreide. §. 191 Vormerfung. a 192 Das Cinmeifden ves Sdjrotes. ~ 193 Das Gerfewen mit - Ferment. — 194 Das Ldutern und Weinen. . 195 usbeute an Brantwein aus: Getreite, 196 Bon den Kenngeidjen eines guten Brantweins und von der Uufbewahrung deffelben. ‘Sonftige Be- merfungen. | , Sedhfter Mofaynitt. Bon dev Fabrifation des Srudyt uid Bierelfi ig8, §..197. Bormertung. Er fte Ubtheilung. . Cffig and Bier. §. 198 Das AUnftellen. ~ _ -499 Das Effigferment. : 200 Gang der Gauerung Coder E gadfeang, ) 291 Das Karen des Effigs. Zweite: Ubthetilung 6. 202 Effig aus. Nadbierwiirge. Dritte Ubthettung. — §, 203 Effig aus befonters hieu verwendetem Male. Rierte Mb thettung, _ 6. ‘904 Sdnells Eff igbereitung. 205 Bon der Aufbewahrung ves Effi igs. Anhang. — Bon dem Ertrage einer Braueret, a Ginleitung. Das. Pier und daher das Bierbrauen hat bet uns eine. Widhtigteit erlangt, die unfere Wufmertfaméeit im hidften Grade verdient. Das Bier ift bei uns Nationalgetrante, die Quelle, aus der ein thatiges Golf feine Kraft. gichen mug, das Labfal der arbeitenden Goltstlaffe. Welden rwobhlthatigen Einflug die Bierfabrifation aufferdem auf di¢ Landwirth{dhaft und Gewerbethatigteit hat, mag da raus hervorgehen, daf inunferem Ronigreide im Durd)fdnitt jahrlid) uber 1 Million Sdaffel Gerfle und gegen 60,000 Senter Hopfen auf die Bierergeugung verwendet, und. hieraus circa 8 Milionen Cimer Vier fabrigirt werden, Das Sdhaffel Gerfle ourdhfcpnittlid nur gu6l., und ben entner Hopfen nyr gu 50 fl. gerednet, fo ‘verfdjaft die Brayeret bem Feldbau jahrlid) 9 Meilionen Gulden, was jedod) gu gering angenemmen feyn. diirfte, Sievon wird nun tiber 1 Milionen Sdhaffel Crabern gewonnen, die gur Futterung bes Rindviehes dienen 5 160,000 Sdhaffel Malsfeime, . die _ ebenfalls gur Gutterung, oder fehr sortheilhaft, gue. Diings ung der Wiefen benust werden, * Rednen. wir ferner, baf das Sah affel Maly eine halbe Meke Teig. tiefert, fo erhalten wir 500,000 Meken folder Meblftoffe, die mit den weiteren Ubfallen nod) nad) der Benugung gum Brant. wein ein vorgtiglides Beforderungsmittel der Rindvieh- und Sdweinmafiung find. Hievaus lage fid) leidht auf den Diingergewinn rc, (dliefen, Endlidh aud) einen lid } 4 auf die finangiellen Gerhaltnife unfered Landes werfend, fo fliefen, da vom Sdaffel Mals 5 fl, Auffdlag als in- divefte Steuer begalt werden, hierdurd) jahrlid) 5 Millio. nen gur Staatstaffe, Das Bier ift aber aud) das Gee. trante, auf weldjes unfer Erdfirid) uns Hinweist; denn der grifte Theil unferes vaterlandifdjen Bpdens eignet fid, wie wir wiffen, nidjt fir Wein-, wohl aber fdr den Ges treidbau, namentlid) fiir jene Getreidarten, die fir die Biererzeugung. die geeignetften find. . us anderen Stof- fen, wie 3. B. aus Suder, Syrup, ober guderhaltigen Pflangen, aué Runfelrtiben rc. Brer brauen gu fonnen, wie fo oft behauptet werden will, ift eine gur Zeit unbe- griinbete- Meinung; denn diefe Stoffe bejigen’ vie gum Bierbrauen vithigen Veftandtheile nidt, fle enthalten nur ben Quderftoff und tonnen deshalb gtoar yur Bereitung | eines -geiftigen Getranfes bienen, dad aber bie Ctgen- fhaften des Bieres nidt hat. Der grveiten Sauptbefiands theil, bas Stirfgummi, toimen biefe Stoffe nidt Meferns es tann'fonad) daraus aud) tein Getrinte Hereitet were den, das geiftig und nifrend-gupgleid) ift, wie anfer Bier. Die Erzengung ded. Bieres verliert fic) ins grave Alterthum, Wien Nadirjten gu Folge, find die Egyptier bie Grfinter beffelben; von ihnen wurde ¢8 3yth, Sython, ard Pelufianum genannt, weil vet Sage nad in dér Stadt Pelufium das befte, nad) WUnderen, bas erfté Bier bereitet wurde, Wud) damals bebdtente. man fic) {dion ber Gerfie; Den Hopfen Fannte’ man nidyt. Hieviber gist uns Diodor von Sictlien, der vor der Geburt Fefu tebte, in feinem ‘erflen Bude, cap. 20 fotl- genbe Sthihridt: ,, Wenn Mima und Boden die Bae pilanjung bes BWeinftods nid gulaffen, fo Jat Oft ris, Konig in Egnypten, aus Gerfte’ einen Crank ya veeciten _ getebrt, der-bem Wein an Gerud, Kraft und Wirtung Wwertig nadgibt.” Ferner fagt ee in feinem 34, Rapitel : Dik Egypter bercitenaus Gerfte ein Getrant , wetdyes fie Zyth nennen, das in Hinfidt feines angenehinert Ge rudé und Gefdhmads vom Gein wenig verfihieden ¥f. — ~ we . Beros ot fdveibt in feisien peiten Bude die + Cefabing bes Biers dey Sfis, der. Gemahlin aes Ofiris gu Thenphraft und Plinius geben diefelben Radridten, - Bielleidht find die egyptifdjen Priefter, alg die bamaligen eins digen erste, die Erfinder gewefen, und haben diefe Erfindung hem Ofiris vder der Sis bios gugecignet, Gonft wurpe dad Bier aud) Malgwein geaannt; den Namen Bier wilt man wach mehreren Geriftelern von bibere, (ériyfen), und ben fateinifden Namen. cerevisia von den Wertern ceres (Gittin des Getraides) und vis (Kraft) ableiten. | Rak Aefshylus und Sophotles war,.pas Bier aud) den Altern Grie den befannt, und bie Erfindung - deffelben iwird von ihnen bem Baccus gugefdrieben. Die alten Spanier, die Gallier und die Germanier bereiteten «ebenfalls Bier. Rad) Plinius wurde es von deg Spas niern ceria genannt. Gon den. Deutfden fagt Tacitus in lib. de’ moribus cap, 23, ,,daf fie aus Gerfle einen Crant bereitet Hatten, der etwas Weinartiges an fid . habe.’ Ferner vernehmen wir von Tacitus, da8 das Bier bas Lieblingsgetrinte der Englander, Gadfen und Cimbrier, fowie ihrer Gtammeltern, der Deut- fden gewefen fey. Bor der Betehrung gum Chriften- thum follen diefe Galfer die. Meinung gehabt haben, daB eine Hauptglicfeligteit i in Odins Mohnung darin beftehe: noft und in flavten Zugen.gegohrenes Matywaffer gu gee _ niefen.” Bie fehr mag fid) jenes Bier von dem unfri- gen unterfdieden haben | . Dev Hopfen ift (nad) 3, Sefmanné BVeitragen r¢.. 5. Bd. S; 212.) guerft in Deutfdland im neunten Saher hundert- angewendet worden. Bon hieraus horen wit mehr davon, Sm elften Jahrhundert maren die marfifdjen - Hopfenbiere bervifmt. Sm Sabre 1286 (dentte Gunther von Sd war gburg der Uebtiffin gu Slmenau einen Hops fengartens 1346 legten die andgrafen von He fen, H eine tid) und Otto, auf ein Fuder Hopfen 6-Pfennige 300; im Sahre 1404 ftiftete der Hergog Fohann von Bure gu nbd, als er die. Grafidaft Glandern erbte, einen Dope é a fenorden, um Sen Flammandern feine Udtung fiir den Hapfen, den man dort gu bauen angefangen hatte, und unter das Bier fodjte, gu erfennen gu geben; der Sdild ‘feines Wappen war deshalb von einer goldnen Kette mit Figuren von Hopfendolden und Blattern umgeben, Das her mag wohl die Sage fommen, daf ein Konig von Glandern ber Erfinder des Bieres. gewefen fey. In Enge land fibrte man den Gebraud des Hopfens im Jahre 1523 ein; und tenfelben gu Bauen- hat man dafelbft erft im Sabre 1575 angefangen. WOgemeinen Cingang fand ber Hopfenerft im gredlften und dreigehnten Sahrhundert, gu welder Beit man anfing, haltbare Lagerbiere gubrauen, was faupt(adlid) in den deutfdhen Koftern Statt fand. - Bet uns, in den bayerifden Landern, iff es nun, wo man es in der KRunft des Bierbrauens am weiteften gebradt hat. Die Fabrifation bes bayerif hen. Bieres Hat man nod) nirgendé erreidt. Die von Vielen gertihm- ten englifden Biere miffen, als gemohnlide Getrante, weit gurtidftehen. Brauereien, wie man fie bei uns fins det, in Begiehung auf thre vortheilhafte Bauart und gwedmafige ‘Cinridtung, fo wie auf ihre ausgesetdnete Sabrifate; findet man auferdem nidt. Eingelne englifde Brauereién seidjnen fid) durd ihre Riefengrope aus, (Siehe _ die Unmettung bes § 146.) Dod) — find nod) nidjt alle unfere Brauereien (fo befdaffen, liefern nod) nidjt alle jenen gleidfommende Fabrifate. Mit bedeutend weniger Aufwand an Mrihe, Zeit und Geld, fonnten aud) diefe Brauereien oft ein weit befferes Bier ergeugen.- Wirft man gj. B. nur einen oberflidliden Blid auf die Gum- men, die man -jihrlid) durd) Holjerfparnife gewinnen fonnte, wenn man die vortheilfaftefte Einridjtang der Oefen uberall verftinde und anwendete, fo verdient dief fdon ein hoheres Augenmert. Bor allen Dingen musi > aber in Betradt gegogen werden, daf dad Bier, wie aus _ bem Gingange ‘hervorgeht, den groften Einflug auf der Gefundheitsguftandder Bewohner hat 3 daB ferner der fo. {hadlide Genus des Brantweing nur durd) bad Wiges 5 meinwerben einer guten O.ualitat bes Bieres gang vers dringt werden fann, und das mit der guten D.ualitdt ded Bieres aud die Ronfumtion beffelben auf eine mehrfade, hod ft woblthatige Weise sunimmt , wobet namentlid bie Landwirthfdaft und fohin bas gange Publitum gewinnen mug. Daher tonnen wit nidjt gleidgiltig feyn, wenn wir insbefonbdere fehlen, ba das Gefdhaft des Vierbrauens fo oft ‘nod nad) dem medanifden Erlernenund nad blin- ben Regeln einer herfommliden Gewohnheit beforgt und. ausgetibt wird, um fo weniger, als daffelbe eine Reihe von aufeinanderfolgenden demifden Operationen ift, und . fomit gang begreiflid) nady den bereits befannten Raturs gefepen Behandelt werden mug. Es gibt nun gwar viele Sehriften aber @ierbrauereis . aber wenige find von prattifd) gebildeten Brauern gee fdrieben. Daher blieh mande widtige Beobadtung, bie nur diefer. gu madjen Gelegenheit hat, unbertifrt, und viele. babei vortommende Arbeiten wurden nidt oder wohl gar unridtig befdrieben ; mande gelehrte Sdrift von dem gemeinen Mann nidjt verftanden. Es muften fonad) gang begreiflid) Sdywierigteiten gefunden werdes, mande Un- ternehmung ganglid) miflingen. Daher fo haufig das eins gerwurgelte Borurtheil des auéubenden Brauers gegen der. gleiden Lehrbuder und die Folgen, daf diefer beim alten viterliden Hertommen bleibt. Gon dem Wunfde befeelt, meinen Mithirgern hierin nublid) gu werden, und dazu beigutragen, einen unferer vorgiglidften Nahrungésweige, der Bolltommenheit naher gu bringen, der einen fo betradtliden Theil gum Wohl. ftand und Reidthum des Staates beitragt, madjte id meine Erfahrungen in biefem Bweige durd) die erfte Auf. lage bdiefes GSdjriftdens im Sabre 1830 befannt, indem id) eine turge auf ihre Regeln und Erfahrungen gegrun- dete Anweifung gum Bierbrauen, wie foldjes in ben vot. sliglidften Brauereien in Bayern betrieben wird, und von mir felbft betrieben m urbe, fdjrieb, und gwar foviel wie ‘ , maglid) in gemeinverftindlider Sprade, um ben beabfid« tigten woblthatigen 3wed um fo eher gu erreidjen. Diefes Unternehmen ift nidjt nuglos geblieben, id glaube wenigftens, daB der beabfidjtigte Swed gum Theil erreidjt worden ift, woflir der Uinftand als ein Beweis bienen mag, [baf bereits gwei Auflagen diefed Sdrift.. dens vergriffen find, Die erfle Yuflage war. der grofen: - Mngahl der Exemplare ungeadjtet fo fdynel dem Sudhan- del ent(dwunbden, daf die bald darauf gefolgte groeite us. gabe unverdndert erfdeinen mufte, Da nun. aud) diefe bereits vergriffen ift, fo folgt mit demfelben Wunflde ges . genwartig die — mit den ingwifden gemadten Erfabr- . ungen vermebrte dritte Ausgabe. _ . Die Sdriften, welde wir ber die Bierbraucrei be- figen, find graftentheils vom MUuslande,. von England, Preufen, Sadfen s., wo durdgingig eine von den unfes rigen in vielen Stiden verfdhiedene Methode, Biere Fu brauen, Gtatt hat. ' Diefer grofere Theil iff. bei uns nidt braudbar. Die eingige bei uns fiir den prattifden Brauer nukbare Sdrift ber Brauerei, gur Zeit des Ere {deinens der erften Ausgabe meined Sdviftdens , war bie von B. Sdharl, Daf aber. aud) diefe Gderift mane — gethaft war, iff Sadjerftindigen wohl befannt. Uebri- gens war diefe Sdrift aud) feine voliflandige UAhhqndlung uber Bierbrauerei, und wir fonnten 3. B, in Seziehung . auf die verfdiedenen bei ung ftattfindenden Methoden, gu Brauen, tiber die fo widjtige Weifbierergengung xc, 2¢, feine. Belehrung finden. Sngwifden find nun wieder meh. rere Sdriften tiber das Brauwefen verdffentlidt worden, worunter aud) wieder einige vom Auslande, die fiir uns, gleid) ihren Gorgdngern, alé Braueteifdriften einen Werth nidjt haben, foviel fie auferdem aud) Belehrendes enthal- ten. Dagegen hat uns mit einer (hagbaren Abhandtung uber unfere Braunbierbrauereit der fehr verdiente Herr Univerfitats-Profeffor Dr. Zierl Cim Kung u, Gewerbés. Blatt von 1833) bereidert, und.es ift dem bidher Hart ges fiihlten Sedtrfniffe, das Bier in feinen wefentliden Bee \ ¥ flawstheiten: gehirig let gu tinnen, vont Gerrh Hofe. und Profeffor Dr. Fudys Ebr Dingters polyt, Journal Be, LAX, Heft 4.5 abgehetfen. Sd) file die mir weiter Befennten Me jent im Dru erfdienenen Gdriften wher Branetei, Brantwein-und Ef- figetzeugung, fowie die aber ken Hopfenbdau, hier nament: lid) an, und habe fold, foviel ed ihre Braudbarteit und der vorliegende Bwed gugelaffen hat, benust, LL Ueber die Bierbraverei. . Jager, J. Yy dee vortheithaftee Betries bes Brampefens und der Sfligfabeifation, Ouedtinburg, Kellners, Dav, hadft nugbate und beroahrter eble Bierbrautunft. Leipsig 1710. Der wohlerfahene Brawmeifter, welder aufridjtig dar- weifet, wie rc, 2. Wufl, Frankfurt und Leipzig 1761. Der funfterfahrne Maljer und Brauer 2, Gorau 1771, — Sinton, 2. &, Kun bes Diesbeauens. 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Von den verfdhiedenen Theilen und Gerdthfdaften \ Fined Branhaufes rifidhtlidy ihrer Lage - and. Beldaffenbeit. “Bormerftung "mit einer ausfifeliden Befdheeibung aber ben Baa wid tiber die mandertet Gegenflinde der. inne Einridy- tung eines Granhaufes, will id) gegenrodrtige Ubhands fung nidt verflirten, da die gemihnlide Befhaffenheit 4 as haunt find. Qn indefen mefrere. derfelben smegen. jiutg foblerhafter Cinsickiung and. Vefdasenteit ihrem . Bmede ‘nidt entfpreden, und mande vorthetthafte. .Regitrnttion derfalben ‘nidjt thewall hefomnt if, fo sverbe adh: add mit Wenigem: dersiber verbreiten,: und wich nue. bei. den: s0¢- nig befannten, dafelbft angubringenden Gerbefferungen, ma- -. Mentlid) bei den Braudfen, den Malgdorren, den Sill. apparaten’ w, 1. finger guffatten, “2 oe tL, ‘Das Sudhans. §. 1, Das Sudhaus, ber Ort, wo dad Braver — die Malzextrattion Statt. fndet, foll wo . maglid) gegen Mitternadt gn gebant, gewafbe und hell genug: feyn. Daffelbe. enthikt die Braupfanne, das Radhbiere over Waf- ferpfinnden, die Meifcybottid unddarunter den fogenann- ten Biergrand, dann einen gesdumigen Play gun Reinke gen dee Fifer re. ; die Mahle und die Sdive oder Heig- ftdtte finden in diefem Raume ihren Play nicht; diefe - find auferhalb tes Sudhaufes: angubringen, was {pater naber bejeidinet und eingefehen werden wird. typ Die Broupfanne., - -§..2,. Die Broupfanne mus mehr flac als. tief feyn, denn infladen Gefifen wird die Fluffigteit weit gefdjiviw der.und mit weniger BSrennmaterialien gum Roden gee bradjt, als in tiefen.. Daher ‘sieht man aud) bei diefer Bauart, legtere den Reffelu, vor. Es ift aud) fehr bee greiflid), da eine fo gebaute Pfanne unmittelbar die grofte Glade bietet. Die Braupfanne foll die Grope haben; daf “fie die Bierwtirge des gangen Sudes fast. Sn Besiehung auf das Grofenverhaltnif werde id) bei déefen’ Gegen- fidnden eirie- unferer mittelgrofien: Branerei¢n-gym. Grunde V! 16 fegen, eine’ Branerei ndwlid, wo jabelid. gegen 1000, ober per Gud 7 bis 8. Sdyiffel Maly verbraut . werden, Bei einer foljen Braweret fot bie Panne nidjt weniger alé. 70: Gimer falten,.*) 9... Man: fann der Vfanne in ihren innern Naume 4. B, aroedanifig.” ~ eine Blade oon 4 -Fus in. dex: Lange, 1 *) Gs ift fier, wie es fg von felb& verftebt, durdjaus Bayer. MaF, und wo von Gewidhf die Rede-ift, bayer. Gewidht angenom: men, welded durd) folgende Bergleihungen auf andere Lander an- gewendet werden -fann: Der bayerifdhe Ermer halt 64 MaG oder 256 Quart. Die MagG halt 538,923 parifer Kubitzotle. Der Gimer madt mad) dies fer Mafferet 0,6841 Hectolitre in Rheinbayern; 0,2327 wirteme berger Gimer; 0,9958 preugifde Gimer ; owas aree erg. beffifhe Obm. Cin rhetnbayerifder Hectolitre ift gleid ecalitre oder 200 Litre, imdia Litre tft gleid) 50,4124 parif. Rubifyoll.- -_-4 Wictemberger Cimer halt 16 Smi oder 160 . Mas, und 4 Mag ift gleid) 26,099 parij. KR. 3. a Preugifdjer Cimer bale 60 Quart, und ein preugi(éy Quart: ift avi 54,728 parif. K. 3. ropherzoglidy Heffifher fm palt 80 Mag und biefe Mas ift gleid 100,825 prarif. K. + Hienad halt der baverifde Gin 56 Berliner Quart. Der Pirtemberger Gimer enthalt 4 Gimer 16 Mags bayer., 56 Dresds ner t Raven geben 4 baper. Gimer.: 52 bayerifdhe Ma geben 1 Sftvvreidy. Gimer. «2 2 Gimer 35 Mak bayer. geben-« Barrel in England. 4 bayer. ahag Paffer wiest 4 Pfd. 29 Lvth.' . Das bayer. Sd affel ift einget eit in 6 Megen, die Mege in 4 Bierlinge. Die Mege'ift glei 10,689,668 parif, Kubitpolle. 4 vheinbayer. Hectolitre ift gleid) 4 Biermiel, 8 8 Gimer, 32 Bierling. das Biermfel halt 212,603,100 parif. K irtemberger Gdaffel ift gleid 8 Gimri oder 32 Vierling, und pag. GSimri i aleid 41,168,000 parif. K. 3. a 4 eeu dhaffel tt aici 8 intel oder 16 Megett, und 8. Bierte 999,684 pari 2 Heil Malter it gleid 4 Simmer, und 4 Simmer pat 16,132,500 parif. R.-3. -. tee a bayer. Mege ift daber gleig: \ _ 4/4823, rheinbayer. Viermiel, 41,6728 Seah Sit 9,6974 Preugi iertel 4/1800 ON Seat ft i tue: Simmer. er ef ift , 9285 Hectolitre "in btenbayen, 44,2556 | Biirtemseraer, {S04 fel, 44,0457 . 4/1874 - raeie 2 ie 1% Gus in ber Breite, und eine Ciefe von 3% Fus geben; fie Hat dann einen Snhalt von 96 Kubitfus, und da der - Kubiffus 23 Mag Waffer fast, fo halt fie alsdann die er- forderlidjen 70 Eimer, den Eimer gu 64 Mas. Die aus Kupfer gearbeiteten Pfannen find mit gutpaffenden Det. feln gu verfehen, die am beften ebenfals aus Rupfer bes ftefen und mit einem Suge verfehen find, um folde leidjt in die Hohe giehen und wieder herablaffen gu fonnen, Die Koften eines jolden Decels begahten fic) fdon da: ° durd) fehr bald, daf die GFluffigteit, weit fdneder yum Roe Gonad) wiadht a bayer. Sdyiffel Seilaufig » Bertiner Shape 1 14 Birtemberger Shaffel, . und 2 Dresdner Sdaffel machen 1 bayer. _ ' Das bayer. Sdhaffel enthalt 108 112 Bld figkeitemage. Der bayer. FuG ift gleid) 129,38 parifer Linien. . “4 rbheinbayer.. Metre, ift gleid) 443,2959 pari(. Linien, 1 Birtemberg. Fug = + 127,000 » - apren§.(cheinl.)§uf # + 439,430 «26° «° 1 Groghy. Hef. Gus + « 410,808 = . “Gonad ift ; ' 4 bayer. Gus gleid) 0.2918 Metres, bo "= 21,0487 Sus in: Birtemberg, fel, ~ = 09999 = Preupijdy, rs 2 41,1674 = Heffifd. ) & rheinbayer. Metre ift gleid)1,1291 Fug altbayer. 1 Wirtemberger Fuf = = 0,9896 = s 1 Preugifher Fug = + 41,0753 = ‘ 4 Heffifher Fug s #8. 0,8565 -« s . 100 bayer. FuF find fomit gleid 101 Fug, 10 Jol 6 Linien in Birtemberg, und 99 Fug, 41 Zoll, 11 Linien in Bertin. Die bayer Rafter Holy it gleid) 126 Kubitiduh bayer. ~ Der bayer. Zentner enthalt 100 Pfund, das Pfund 39 Loth oder 560 frangdiihe Grammen. ; 1 Bayer. Pfund ift glei . 0,5600 Silogramm in Rbeinbayern. 1,1973 Pfund in Wirtemberg, - 1,1980 = in Preufer, D bayer 3 f ate ar er Bayer. Zentner entfpri . 416 1)o Pfd. in Berlin, 120 in Dresden, “4 4490. sit Wirrtemberg, 100 4J5 = in Bien, airs in: Frankfurt. Die bayer. Elle hat 369,27 barif. tinien. _ chen fommt, wobdurd) an Zeit umd Sols erfpart rind. “Qn unfern guten Srdubaufera feblt ein foldjer Dedel nidjt mepre Der Brauofer. §. 3. Der Brauofen, ober der Ofer, worin sie orbes geidnete Beraupfanne fid) befindet, fol die Bauart haben, bas bas Feuer nidt mur unter atten Cheiten der Pfanne hin, fondern aud) an allen Geitenmanten berfelben hinauf und um diefelbe Herum ftreidjen oder fpielen fant. - Bu diefem Swede ruht die Pfanne unten nur mit ifren vier Eden und dann obngefahr einen uf breit in der Mitte jeder ihrer vier Seiten Cgemshnilidy mittelft eiferner Haden) auf der Mauer; auffer diefen Stellen, da ndmlidj, wo bie Pfanne nidt auffleht, muh bas Feuer . in % Gus weiten Jwifdenrdumen an den Seiten hinauf " und dann gang